Was ist Mesotherapie?

Mesotherapie ist eine in Deutschland relativ neue Behandlungsmethode an der Grenze zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde. In Frankreich wird diese Methode seit über 50 Jahren an Universitäten gelehrt und in der Praxis erfolgreich angewendet.

Das Erfolgsgeheimnis liegt in der intelligenten Kombination von Neuraltherapie, Akupunktur und sanfter Arzneimitteltherapie. Dabei werden Mischungen von Medikamenten in sehr geringer Dosis in oder unter die Haut gespritzt.

Da die Haut sich in der Entwicklung des Menschen aus dem Mesoderm entwickelt, leitet sich daraus der Name Mesotherapie ab. Die Haut ist aufgrund ihrer Struktur (viele Nervenendigungen, kleine Blutgefäße und Lymphgefäße) sehr gut in der Lage Medikamente über einen längeren Zeitraum zu speichern und diese nur langsam an den Körper abzugeben.

Durch die Verabreichung von Medikamenten an die Haut entfallen die sonst in der Schulmedizin durch Tabletten hervorgerufenen Nebenwirkungen und unbeabsichtigten Risiken. Magen, Darm, Blut und Leber werden durch die Mesotherapie nicht belastet.

Eingesetzt wird die Mesotherapie bei zahlreichen kosmetisch-ästhetischen und medizinisch akuten und chronischen Problemen, aber auch zur Vorbeugung (Praevention).

Der Erfolg der Mesotherapie hängt mit davon ab, was und wie die Medikamente in die Haut eingebracht werden. Man verwendet einmal sehr dünne Spezialkanülen oder einen Injektor, der sehr exakt die Medikamentenmischung nahezu schmerzlos in die Haut einbringt.

Nur Ärzte können diese spezielle Technik in Mesotherapiekursen erlernen und sinnvoll anwenden.